Kritiken Julia Kamenik

Marguerite in "Faust"

Faust und Teufel als Zwillinge
?In der Bonner Oper stellte Julia Kamenik mit Nachdruck klar, dass Charles Gounods berühmtes, beliebtes und bedeutendes Musikdrama eigentlich gar nicht ?Faust? sondern ?Margarethe? heißt. Die Sängerin schenkte der Gretchen-Tragödie Atmosphäre, Ausdruck und Klang, war zwingend schon in den archaisch kühlen Stockungen des Thule-Lieds, dann in der aufschäumenden, von steten Zweifeln durchlöcherten Juwelen-Arie. Das heiße, noch in Keuschheit versteckte Sehnen des Liebes-Duetts, die Seelennot in der Kirchenszene, das Somnambule und Hymnische im Finale ? für all das wurde der Sopran der Julia Kamenik schier zum Begriff.?
2008-04-15, Rheinische Post


Kindermord mit Tiefkühltruhe
?Julia Kamenik als Margarethe steigert das erste Finale in fantastische Ausdruckshöhe.?
2008-04-15, Bonner Rundschau,


Die Angst der Putzfrau beim Wischen
?Kamenik verfügt über den schlichten Volkslied-Ton ebenso wie über die nötige Brillanz in der Juwelen-Arie, in der Schlussszene ist sie zu den schönsten lyrisch-dramatischen Aufschwüngen fähig.?
2008-04-15, General-Anzeiger Bonn


Grandioser "Faust" in Bonn
"Julia Kamenik ist seine passend leidende, stimmlich unangefochtene Margarethe mit viel dramatischer Reserve für die Ausbrüche und das große Finale."
2008-04-16, Rhein-Zeitung


La Bohème von G. Puccini

La Bohème in Bonn
?Julia Kamenik spielt und singt mit traumhaft sicherem und emotional facettenreichem Sopran die fragile Mimi nicht nur als blasses, schwindsüchtiges Opfer, sondern als junge Frau, die ihre Anziehungskraft auch ökonomisch zu nutzen weiß.?
2007-11-01, Kultur ? das Magazin (Nr.41)


Wie eiskalt ist das Herz
?Julia Kamenik hat mit dieser Interpretation einen weiteren großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht. Sie ist eine selbstbewusste Mimì und singt und spielt vorzüglich. Ihr gehört auch der stärkste Applaus des Publikums.?
2007-12-01, Der neue Merker


Jephtha von G.F. Händel

Faszinierend expressiv
Und neuerlich steht das Haus Kopf. Für den unglaublichen Erfolg sind Dirigent (Jos van Veldhoven), die exzellenten Solisten und vor allem der über sich hinauswachsende Chor gleichberechtigt zu nennen. Und Hilsdorf kann unbestritten als einer der wichtigsten, faszinierendsten Opernregisseure der Gegenwart gelten.
...Julia Kamenik (als Iphis auf interessante Weise herbstimmig), Susanne Blattert und der exzellente David Cordier bilden eine Ensemble, auf welches jede Staatsoper neidisch sein müsste.
...Ein Abend, der lange nachklingt.
2005-08-01, Opernwelt (Matthias Norquet)


Premierenreport Jephtha
WDR Lokalzeit-Kritik:
Das ganze ist ein geradezu "berauschender" Opernabend geworden.
Sänger und Orchester bieten ein großartiges Musikerlebnis und die opulente Ausstattung ist ein Fest fürs Auge. Der Anfang ist zwar szenisch langweilig, doch ab der Pause ist dann auch die Inszenierung richtig fesselnd. Alles in allem 4 von 5 Sternen für "Jephtha" in der Bonner Oper.
2005-06-25, WDR Lokalzeit aus Köln (Gerrit Busmann)


Archaische Wucht
Julia Kamenik fasziniert als glaubensfanatische Iphis, stimmlich von höchster Emotionalität.
...Das unglaublich geschlossene Gesamtkunstwerk von Regie-Idee, erarbeiteter Dramaturgie, Orchester, Gesang und Szuene wird in Bonn frenetisch gefeiert.
2005-06-24, WWW.OPERNNETZ.DE (frs)


Händels "Jephtha" fulminant gespielt
Die Bonner Oper hat als Finale für die auslaufende Spielzeit eine ausgezeichnete Produktion anzubieten.
...Die solistischen Rollenträger (Patrick Henckens in der Titelpartie at his best, weiterhin Susanne Blattert, Julia Kamenik, David Cordier, Martin Zonev) tragen ihre körperliche und seelische Befindlichkeit auf einer über den Orchestergraben gebauten Spielrampe oft hautnah an das Publikum heran.
2005-06-24, Rhein-Zeitung (Matthias Norquet)


Opfer für Israels Heil
Jephta selbst ist an seiner Mordbereitschaft irre geworden, seine wie Kassandra hellsichtige Frau (Susanne Blattert mit ausdrucksstarkem Mezzo) kann der glücklichen Fügung nichts abgewinnen, die für Israels Heil zum Tod bereite Iphis (Julia Kamenik mit beweglichem Sopran) verliert mit dem ihr Selbstgefühl steigernden Martyrium alle Lebenskraft...
Hilsdorf ist in den letzten Jahren weise geworden, aber er vermittelt eindrücklich, daß Traditionalismus nicht die Bewahrung der Asche bedeutet, sondern die Entfachung der Glut. Im Bonner Opernhaus herrschte in mehrfacher Beziehung Gluthitze.
2005-06-23, Frankfurter Allgemeine (Ulrich Schreiber)


Blutige Machtkämpfe im Heiligen Land
umjubelte Premiere an der Bonner Oper: Dietrich Hilsdorf inszenierte "Jephtha" von Händel.
...und drunter duckt sich Julia Kameniks Iphis. Halb Votivbild und halb entrückte Jungfer und sängerisch in einer ihrer besten Rollen bislang in Bonn. Das Duett mit dem leichten Coutertenor David Cordier, ihr Geliebter Hamor, gehörte zum Schönsten des Abends.
2005-06-21, Bonner Rundschau (H.D. Terschüren)


Bonner Oper: Jubel um barocken Krimi
Der Jubel wollte kein Ende nehmen. 15 Minuten Standing Ovations für ein Werk, das bisher als kaum spielbar galt. Das Premieren Publikum im Bonner Opernhaus feierte Händels "Jephta" wie eine Offenbarung.
...Schrecken und Leid spiegeln sich in den Gesichtern der fabelhaften Sänger-Schauspieler.
2005-06-21, Express (Klaus Bauer)


Diesmal bringt der Engel keine Erlösung
Dietrich Hilsdorf inszeniert in Bonn so beklemmend wie schlüssig Händels Oratorium "Jephtha".
...Zum Gelingen des Ganzen tragen nicht unerheblich die gesanglich hervorragenden wie in der Darstellung eindringlichen Solisten bei, die sich im Lauf des Abends noch steigern.
...anrührend Julia Kameniks Iphis...
...Großer Applaus für alle Beteiligten.
2005-06-21, Kölner Stadt-Anzeiger (Markus Schwering)


Jephtha in Bonn
Die Bonner Oper hat unter Leitung von Jos van Veldhoven ein Sänger-Team von bemerkenswerter Qualität versammelt: neben Patick Henckens für die Partie des Jephtha insbesondere den Charakterdarsteller Martin Tzonev als halbseidener Halbbruder und politisierender Hoher Priester, Julia Kamenik als Tochter und David Cordier als deren Liebhaber.
2005-06-21, Deutschlandradio "Kultur heute" (Frieder Reininghaus)


Zebul und die Engel-Situation
Jubel und Bravo-Rufe im Bonner Opernhaus!
...und Julia Kamenik ist als Iphis ein zutiefst menschlich reagierender Gegenpart. Sie steht in der Blüte ihrer Mädchenjahre, trägt zu Beginn noch Hosen und Stiefel zum roten Kostüm, flirtet keck mit ihrem Geliebten Hamor. Nachdem sie aber die Tragweite der Begegnung mit Jephtha erkannt hat, will sie aufrecht als Märtyrerin für das Volk Israel sterben, eine Entwicklung, die sie auch stimmlich überzeugend vollzieht.
2005-06-21, General-Anzeiger (Bernhard Hartmann)


Barock mit allen Schikanen
Barocke Stimmpracht mit reichlich Koloraturen entfalten Julia Kamenik (Iphis), Susanne Blattert (Storge), Patrick Henkens mit seinem metallischen Tenor in der Titelpartie und der geschmeidige Coutertenor David Cordier als Iphis' Geliebter Hamor.
4 von 5 möglichen Punkten: Barocker Pomp - prächtige Stimmakrobatik!
2005-06-20, Die Welt (Michael-G. Müller)


Die Herzogin von Chicago von E. Kalman

Alles tanzt Charleston!
...welche zündenden Melodien und Rhythmen Emmerich Kalman in seiner "Herzogin aus Chicago" verpackt hat, wurde in der Bonner Produktion noch viel deutlicher als in jener der Wiener Volksoper.
...zahlreiche Gags brachten das Publikum in eine heitere Stimmung, die gesanglichen Ensembles sogar zum Jubeln. Julia Kamenik spielt gekonnt die verwöhnte amerikanische Millionärstochter Mary Lloyd, die sich für Geld alles kaufen kann, schließlich sogar den Erbprinzen Sandor Boris - in Gestalt von Timothy Simpson ein Operettentenor, wie man ihn sich nur wünschen kann.
2005-03-15, Wiener Zeitung (Ernst Scherzer)


In Ungarn tanzt man jetzt den Charleston
Emmerich Kalmans lange vergessene Operette "Die Herzogin von Chicago" beschert der Bonner Oper in der tomporeichen und kurzweiligen Inszenierung von Andrea Schwalbach einen großen Publikumserfolg.
...auch die Sänger sind hervorragend auf Tanz geeicht. Julia Kamenik und Timothy Simpson zeigen als Mary und Sandor bravourös ein paar elegante Schrittfolgen. Und auch stimmlich sind sie für ihre Rollen bestens geeignet. Julia Kamenik singt ihre Partie mit betörender Leichtigkeit und unwiderstehlichem Charme...
2005-03-15, General-Anzeiger (Bernhard Hartmann)


Jazz gegen Walzer
Das Highlight aber war eindeutig auszumachen mit Julia Kamenik als Mary Lloyd. Sie hat ganz allein das Manko ausgeglichen, das es kaum noch Sängerinnen fürs Operettenfach gibt. Einfach hinreißend, wie die Wienerin sich abgeschaut und abgehört hat, wie das damals gespielt und gesungen wurde. Mit Ironie, Schmäh, Verträumtheit. Sie hielt die Opernstimme meist angepasst. Was sich mit dem Microports auch machen ließ, nämlich dieses einheitliche dynamische Niveau zwischen Sprech- und Singstimme zu mischen. Operette ist darauf angewiesen.
2005-03-15, Kölnische Rundschau (H.D. Terschüren)


Stolz steht gegen Stolz
Nach Produktionen in Dresden, Wien und Augsburg hat sich nun auch die Oper Bonn der "Herzogin aus Chicago" angenommen, seine Stärken herausgeputzt und seine Schwächen diskret unter den Teppich gekehrt.
...Mary Lloyd im Kreis ihrer millionenschweren Freundinnen - eine tanzfreudige und überaus wandlungsfähige Girlgroup, deren ausgefeilte Revue-Nummern unwiderstehlichen Charme ausstrahlen.
...sängerisch tüchtiges, im Spiel und Tanz sehr agiles lyrisches Paar Timothy Simpson (Sandor) und Julia Kamenik (Mary)...
Hier hat sich ein Kreis von Leuten gefunden, die das schwierige Operettenhandwerk wirklich verstehen - der Premierenjubel war verdient.
2005-03-15, Kölner Stadt-Anzeiger (Stefan Rütter)


Kinderlieder

Aus der Kinderstube: Julia Kamenik im Opernfoyer
... sieben Lieder der "Kinderstube" von Mussorgski, deren Reiz die Interpretin in stimmführungstechnisch wie artikulatorisch höchst variantenreicher und anschaulicher Gestaltungsweise lebendig werden ließ.
...Den Lyrismen und dem spezifisch russischen Gestus der großen Erzählung trug Julia Kamenik mit fein abgestuften Stimm-Nuancen differenziert Rechnung.
...sehr viel Witz und eingängiges Melos bei Bernsteins "Kidsongs"...
...Melodiös, einschmeichelnd und innig zum Abschluss des Programmsdie Lieder aus "A Charm of Lullabies" von Britten, bei denen die Mezza-voce- und Piano-Künste der Sängering besonders subtil eingesetzt waren.
2005-02-03, General-Anzeiger (Barbara Kaempfert-Weitbrecht)


Konzert mit Kinderstube
...Man sollte gar nicht glauben, was sie da alles ausgegraben hat...Ravels Zauberspuk kann man noch kennen, von den anderen Stücken hat man im Leben noch nichts gehört. Kinderlieder sind eben in Konzertprogrammen von heute immer Stiefkinder.
...Sie hat uns gefallen als Ravels und Prokofiews Märchenerzählerin mit glaubhafter emotionaler Beteiligung.
...Mit Mussorgskis "Kinderstube" hat sich Julia Kamenik am Thema noch ein bisschen warmgesungen, mit Bernstein war sie in ihrem Element.
2005-02-03, Bonner Rundschau (Johannes Zink)


Belsazar von G.F. Händel

Eroberung von Babylon in smartem Tempo
Die Besetzung bei der Wiederaufnahme des Oratoriums "Belsazar" von Georg Friedrich Händel in der Bonner Oper war die der Premiere bis auf Julia Kamenik als Belsazar-Mutter Nitocris. Die Aura von Sittenstrenge, Menschlichkeit, Zerrissenheit hat Julia Kamenik mit ihrem strengen Sopran überzeugend in ihrer Darstellung fokussiert.
2004-12-27, Bonner Rundschau (en)


Wem also kann man noch trauen? - Macht ist verführerisch!
Die Wiederaufnahme von Dietrich Hilsdorfs "Belsazar"-Inszenierung besticht durch hochklassige Sänger und lebendiges, impulsreiches Orchesterspiel. Großartig die darstellerische Kraft von Julia Kamenik als Belsazars Mutter Nitocris, eine Rolle, die enorme Wandlungsfähigkeit und daher einen nuancenreichen Sopran verlangt.
2004-12-27, General-Anzeiger (Mathias Nofze)


MännerMachtFrauen - musikalisches und literarisches zum Geschlechterkampf

Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle
Unter dem Motto "MännerMachtFrauen" vereint Klaus Weise die Ensembles von Schauspiel und Oper und bringt Musikalisches und Literarisches zum Geschlechterkampf auf die Bühne der Kammerspiele. [...]
Am Schluß des Abends steht "Soave sia il vento" aus Mozarts "Cosi fan tutte", in schönster Schwebe gehalten von Susanne Blattert, Julia Kamenik und Andreas Macco.[...]Manchmal braucht es nur ein paar Takte um zu sagen, was ein ganzer Abend meint.
2004-02-28, General-Anzeiger (Ulrich Bumann)


Haarige Diva Roland begeisterte Bonner
[...] Richtig schön gesungen wurde auch. Susanne Blattert, Julia Kamenik und Andreas Macco beeindruckten mit einem Terzett aus der Mozart-Oper "Cosi fan tutte". Viel Szenenapplaus und langer Schlussbeifall für eine Low-Budget-Produktion, die sich wirklich sehen (und hören) lassen kann.
2004-02-28, Express (Elisabeth E. Edinger)


Unterhaltung statt Soziologenquark
Eine gelungene Mischung aus Oper, Literatur, Chanson und Erotik bringt Klaus Weises Inszenierung "MännerMachtFrauen" in Godesberg auf die Bühne. Ein Programm, an dem Genießer ihre Freude hatten.[...]
Am Ende sowieso: Da sangen Susanne Blattert, Julia Kamenik und Andreas Macco "soave sia il vento" aus Mozarts "Cosi" und danach und darüber geht nichts mehr.
2004-02-28, Bonner Rundschau (H.D. Terschüren)


Les Contes d'Hoffmann von Jacques Offenbach

Singen gegen das Delirium
Dass Julia Kamenik für ihr Rollendebüt eine entschiedene, noch in der Extremhöhe durchschlagskräftige Sopranstimme mitbringt, den Charakter ihrer Rolle somit nicht auf ein passives Leidensporträt in schönen Tönen einfriert, kommt dem Regiekonzept entgegen. Man könnte sich die attraktive Sängerin auch als Giulietta vorstellen.
2004-02-16, General-Anzeiger Bonn (Christoph Zimmermann)


Hänsel und Gretel

Konzert für das Weihnachtslicht des General-Anzeigers im Beethoven-Hau
Am Flügel begleitet von Christina Scheuermann und nur mit den nötigsten Requisiten ausgestattet, spielten, tanzten und sangen Ingrid Bartz (Hänsel) und Julia Kamenik (Gretel) die schönsten Geschwister-Szenen, dass es eine Freude war. Duette wie "Brüderlein, komm tanz mit mir" und "Abends wenn ich schlafen geh" bezauberten durch den reizvollen Kontrast zwischen dem burschikosen Mezzo von Ingrid Bartz und Julia Kameniks hellerem Sopran. Eine bessere Werbung als diese Kostproben hätte die Oper für die Wiederaufnahme von "Hänsel und Gretel" nicht machen können.
2003-12-04, General-Anzeiger Bonn (Gunild Lehmann)


Bilder aus dem Zauberwald
Musikalisch ergänzen sich Ingrid Bartz und Julia Kamenik als Hänsel und Gretel auf Schönste. Besonders anrührend: der Abendsegen.
2003-11-30, General-Anzeiger Bonn (Bernhard Hartmann)


Ein Märchen aus uralten Zeiten
...Julia Kamenik ist eine wohltuend lyrische Gretel. Beim Abendsegen können die beiden Stimmen unter die Haut gehen.[...]Viel Beifall aus leider nur spärlich besetztem Hause.
2002-11-30, General-Anzeiger Bonn


Anatevka von Jerry Bock

Zeit zum Lachen, Zeit zum Weinen
Ohnehin gibt es in dieser Inszenierung, die ein riesiges Personalaufgebot aus Oper und Schauspiel erfordert, auch nicht eine Rollenbesetzung, an der man Abstriche machen müsste. Ob sie nachdrücklich singen wie Ingrid Bartz, Julia Kamenik oder Mark Rosenthal, ob sie eindringlich spielen wie Lilith Gardell, Barbara Teuber [...] oder Mark Morouse (und meistens tun sie beides außerdem noch gleichzeitig) - sie und viele andere bilden ein Ensemble aus liebenswerten und skurrilen Typen, die den Weg ins Herz des Publikums finden.
2003-11-04, General-Anzeiger Bonn (Ulrich Bumann)


Macbeth von Giuseppe Verdi

Mordserie im Plenarsaal
In den Nebenrollen wird Achtbares laut, etwa die Kammerfrau der Julia Kamenik.
2003-09-23, Kölner Stadt-Anzeiger (Gerhard Bauer)


Wenn sich Männer übernehmen - Vera Nemirova inszeniert "Macbeth" zum A
Als Kammerfrau konnte Julia Kamenik auf sich aufmerksam machen.
2003-09-23, Kölnische Rundschau (H.D. Terschüren)


Letztes Foyerkonzert an der Oper Bonn

Sommervergnügen
Dvorak Duette, die Julia Kamenik und Marianne Freiburg entzückend in jenem feinen, koketten Sentiment sangen, das man Männern nicht so gut anvertraut. Sie waren ein Gedicht für zwei Stimmen, begleitet von de Marcken; die Farben gingen schön zusammen, gut die leichte Führung durch Kameniks Sopran.
Man sollte diese Lieder [Anm.: Liebesliederwalzer von Brahms] nur solo singen lassen, nicht vom Chor, sofern man Solostimmen hat, die so fabelhaft Ensemble-dienlich singen wie diese vier. Kein eitles Vordrängen, köstliches Aufeinanderzugehen, wo sich hinter den Texten Dialoghaftes anzudeuten scheint.
Ein richtiges Sommervergnügen.
2003-07-03, Bonner Rundschau


Mit Walzern in die Ferien
Julia Kamenik (Sopran) und Marianne Freiburg (Mezzosopran) boten Dvoraks reizvoll Folkloregeprägte ?Klänge aus Mähren? op. 32.
Beide Stimmen ? strahlkräftig und sehr bewegt die eine, ruhiger-sonor die andere ? hamonierten im Duett recht gut miteinander und gefielen durch die ebenso mädchenhaft-innige wie temperamentvolle Textbehandlung dieser aparten Liebeslieder, adäquat sekundiert von Kate de Marcken.
Der zweite Programmteil gehörte den immer wieder entzückenden, durch und durch klangschwelgerischen ?Liebesliederwalzern? op. 52 von Johannes Brahms. Alle vier Interpreten zeigten sich da ganz in ihrem Element, stimmlich wie gestalterisch, ebenso die beiden vierhändig agierenden Pianistinnen.
Zu Recht viel herzlicher Beifall rundum als Dank für einen romantischen Sommerabend.
2003-07-02, General-Anzeiger Bonn


Punch and Judy

Der mörderische Weg zur Traumfrau
Die stimmbandstrapaziösen Girlanden der Puppenpolly sind bei Julia Kamenik in sicherer Gurgel.
2003-04-28, General-Anzeiger Bonn


Punch hat den Horror im Nacken
....Punch lässt seine ?Augen im Blut? ertrinken....Julia Kamenik [singt] als Polly ?Glitzerschreie?.
2003-04-28, Bonner Rundschau


Bonn Chance greift zu Alt-Bewährtem
Sämtliche Mitwirkenden erweisen sich gleichermaßen als inonationssicher und schauspielstark. Besondere Hervorhebung verdienen sicherlich Daniela Strothmann und Julia Kamenik in den beiden weiblichen Partien der Judy und der Polly sowie Mark Morouse als Punch.
Sehens- und hörenswerte Produktion mit idealer Besetzung in perfektem Ambiente.
2003-05-08, Online Music Magazin (www.omm.de)


Der mordende Kasper an der Oper
... er mordet in Serie alle, die ihn daran hindern wollen, zu seiner gelieben Polly (höchste Töne: Julia Kamenik) zu gelangen. Die aber erscheint unerreichbar. In einem riesigen, silbernen Überraschungsei zeigt sie sich nur sporadisch als unnahbare Königin der Nacht.
2003-04-28, Express


Ariadne auf Naxos

Per Gummistiefel durchs Nichtschwimmerbecken
Julia Kamenik (Najade) lag in Artikulation und Bühnenpräsenz vor ihrer Nymphkollegin Dryade.
2003-03-06, Online Music Magazin (www.omm.de)


Foyerkonzert an der Oper Bonn

Wien wird schön erst bei Nacht
...Die expressiv aufgeladene Gesangslinie formte sie ausdrucksstark, die substanzreiche Stimme gab exaltierten Aufschwüngen ebenso Kraft wie sie
zarten, nachtmüden Passagen auch im Pianissimo Tragfähigkeit verlieh.
2002-12-04, General-Anzeiger Bonn


Wiener Nachtspaziergang
...Sie versteht sich auch auf die Ausläufer der Wiener Operettentradition.
Sie weiß, dass Sentiment gefragt wird statt Emotion und wo die Stimme
hingehört.
...Schön gelang ihr jedenfalls die Übersteigerung beim frühen Arnold
Schönberg.
...Auch die Schubert-Zugabe bewies feines Verständnis für dessen Kunst, die
Stimme vom Klaviersatz tragen zu lassen.
2002-12-04, Bonner Rundschau


Premiere von La Cenerentola in Bonn

Zwischen Thron und Spüle - Rossinis ironisches Aschenputtel-Märchen an
Die Besetzungen waren gerade alt genug für feines Singen und jung genug für Himmelmanns deftiges Spiel. [...] die heftigen Schwestern waren Julia Kamenik und Ingrid Bartz. Die Aufführung kann man empfehlen. Meinte auch der anhaltende Beifall.
2002-10-29, Kölnische Rundschau (H.D. Terschüren)


Aschenputtels scharfe Schwestern
Die Darstellerinnen der beiden Schwestern, Julia Kamenik (Clorinda) und Ingrid Bartz (Tisbe), zeigten am Premierenabend stimmlich ebenfalls ausgezeichnete Leistungen
2002-10-28, General-Anzeiger Bonn (Bernhard Hartmann)


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last update: 2007-12-07