| Kritiken Bernhard Ott | ||
Johannespassion - Ballettabend Pulsierender OrchesterklangDas Premierenpublikum feiert den Abend, der musikalisch manche Erwartungen übertrifft: Bernhard Ott realisiert mit der Rheinischen Philharmonie einen pulsierenden, in Artikulation und Phrasierung sehr lebendigen Bach-Klang und schreckt auch vor ambitioniert raschen Tempi nicht zurück.[...] Eine vollgültige Aufführung der Passion, dazu Tanz mit wechselnder Akzentsetzung der beteiligten Künste: Ein aufwendiges Projekt des Koblenzer Theaters, rechtzeitig zu Ostern, das bisher mit den größten Premierenbeifall der laufenden Saison erhielt. 2010-03-29, Rhein-Zeitung (Claus Ambrosius) | ||
Fame - das Musical Rasante AufführungDass die Aufführung dennoch überzeugt, liegt an der musikalischen Leitung Bernhard Otts, der der Musik von Steve Margoshes den notwendigen Drive verpasst. Eine teils rasante Aufführung, für die Ella Spät die Ausstattung schuf und die vom zumeist jugendlichen Publikum bejubelt wurde. 2009-06-01, MUSICALS (Lutz Hesse) Da kommt was an Dass das musikalische Niveau angesichts der anspruchsvollen Mischung aus Rock, Jazz und Pop zwei Stunden lang stimmt, ist ganz allein ein Verdienst der Band im Orchestergraben. Bernhard Ott schafft es, diesen besonderen Drive aufzuspüren und seinen Musikern zu entlocken. Da kommt was an. Bei der Premiere am Sonntagabend gab es dafür minutenlang stürmischen Applaus. 2008-11-05, Freie Presse Chemnitz (Reinhard Oldeweme) | ||
Lohengrin Runde gesangliche LeistungVon seinem ersten, aus dem Zuschauerraum gestalteten Auftritt an war der Chor szenisch markant in die Produktion eingebunden. Am Premierenabend schlossen sich große Spielfreude und eine runde gesangliche Leistung (einstudiert von Bernhard Ott) zu einer überzeugenden Einheit. 2008-06-01, Das Opernglas (K.F. Schulter) Lohengrin an der Bratwurstbude Der Opernchor kommt beim freundlichen Beifall für das bravourös Meistern seiner Mammutpartien ein bisschen kurz weg. Ein streitbarer, aber durchaus sehenswerter Lohengrin also. 2008-04-28, Leipziger Volkszeitung (Birgit Hendrich) | ||
Gräfin Mariza Eine genussreiche OperettenaufführungDer Chor war wie immer glänzend vorbereitet durch Bernhard Ott, und choreografisch einfallsreich wirkte Amy Share-Kissiov [...] Der Beifall war uneingeschränkt zustimmend. Eine genussreiche Operettenaufführung liegt als Angebot des Theaters vor. 2008-05-22, Osterländer Volkszeitung (Manfred Hainich) | ||
Tommaso Traetta: Antigone Fest der StimmenDer Opernchor steht nicht nach, entfaltete vorbildliche Klangkultur und eine rundum organische Dynamik, sorgt für die stärksten dramatischen Akzente des Abends. [...] Es gibt langen begeisterten Beifall. 2008-03-11, Freie Presse Chemnitz (Volker Müller) | ||
Non(n)sens Schmissige BegleitungNicht zu vergessen die aus Musikern der Philharmonie rekrutierte Bibel-TV-Band, die unter Leitung von Bernhard Ott für die notwendige schmissige Begleitung sorgte, sodass dieser ?Non(n)sens? einigermaßen erträglich bleibt. 2006-12-18, Osterländer Volkszeitung (Uschi Lenk) Haben Sie vor allem aber Spaß! Stimmig und schmissig musizierte die Bibel-TV-Band (Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera) unter der Leitung von Bernhard Ott. In Gera und Umgebung hat sich schnell herumgesprochen, daß mit "Non(n)sense" ein echter Renner auf dem Programm steht ... 2006-01-01, Der neue Merker (Chr. Suhre) | ||
Orfeo ed Euridice Sanft klingender AusdruckDie Unterwelt ist eine Halbwelt, gefüllt mit Trinkfreudig-Lüsternen, die aber Orfeos Geschick nicht kalt lässt. Sinnlich dezenter: eine Massenorgie im Dreivierteltakt. Dies war eines von jenen Intermezzi, bei dem das von Bernhard Ott geleitete Philharmonische Orchester zu sanft klingendem Ausdruck auflief. Insgesamt eine geschlossene Leistung, deren räumliche Aufteilung einen zusätzlich interessanten Aspekt bedeutete.[...] Der Opernchor (Bernhard Ott) ist hingerissen und feiert sie mit hymnischem Klang. In jedem Falle ist diese Aufführung in italienischer Sprache mutig und anregend. 2006-12-11, Thüringer Allgemeine (Dr. Ursula Mielke) Orfeo ed Euridice in der Geraer Bühne am Park erfolgreich Barockoper? Stinklangweilig, endlos, handlungsarm! Das mögen die gängigen Vorstellungen sein, die man mit dem Stichwort verbindet. Hundertfach bestätigt - mal musikalisch besser, mal schlechter. Doch nun kratzt da einer am Image. Und alles ist ganz anders. Da wird "Orfeo ed Euridice" zum spannenden Psychokrimi um Beziehungen und Scheinbeziehungen. Die Bühne am Park Gera zeigt sich damit auf dem Weg zur Heimstatt anspruchsvollen Musiktheaters, das über das Kammerformat weit hinausgeht.[...] Bernhard Ott ist musikalisch für diesen Abend verantwortlich und neben einem exzellenten Solistenensemble und einem klangschönen Chor zeigt er Teile des Philharmonischen Orchesters am Anfang eines Weges, auf den er sie gebracht hat, nämlich zu historischer Aufführungspraxis. Und auch zur zweiten Premiere am Samstag nahm ein neugieriges und offenes Publikum das Schöne, Provokante, eben einfach Überzeugende begeistert an. 2006-12-03, OTZ (Dr. Tatjana Boehme-Mehner) Wer sich nicht umdrehen darf ... Was ein Opernchor leisten kann, ist exemplarisch bei der Rekonstruktion der "Parma-Fassung" von Chr. W. Glucks "Orfeo ed Euridice" zu sehen. In Gera und Altenburg sind die Choristen nicht nur beim oberirdischen Anfang an der Bar ganz sie selbst und von heute, sondern mutieren konsequent zu Furien der Tiefe [...]. Bernhard Ott, ihr Maestro, hat die Partitur nutzbar gemacht, die zwischen Wiener Fassung (1762) und der ultimativen Pariser Version (1774) entstand. Seit mehr als 40 Jahren war die Veröffentlichung in Aussicht gestellt, aber die an dieser Arbeit sitzenden, teilweise hochdekorierten Musikforscher waren dazu nicht in der Lage. Jetzt erwies sich dieser Handstreich als Glücksgriff.[...] Das deutsche Stadttheater ist also doch immer wieder für eine Überraschung gut. Offenbar eher an den Rändern als in den Zentren. 2006-11-01, Oper & Tanz (Frieder Reininghaus) Ein vollständiger Operngenuss Dirigent Bernhard Ott richtete selbst das Aufführungsmaterial aus den Quellen ein und führt Orchester und Darsteller souverän durch den Abend. Trotz der Kürze der Oper (anderthalb Stunden ohne Pause) und der Beschränktheit des Raumes ein vollständiger Operngenuss. 2006-12-05, TLZ (Katharina Hofmann) | ||
Beethoven Symphonie Nr. 9 Entfesselt und mit ekstatischer BegeisterungDiese Chormasse war diesmal richtig gut, was sicher auf die Vorbereitung des Chorleiters zurückzuführen ist.[...]Die Soprane meisterten die gefährlichen Höhen gut, auch das lang ausgehaltene hohe a, die Tenöre und Bässe die einstimmige Hauptmelodie. Wie entfesselt und mit ekstatischer Begeisterung sind sie im Zusammenwirken mit dem Orchester im Finale dieser Siegessinfonie. Der Beifall will kein Ende nehmen. 2006-01-03, Osterländer Volkszeitung (Manfred Hainich) | ||
Die Ausflüge des Herrn Brouček Schweyk lässt grüßen... ein hervorragend abgestimmtes Ensemble, das gemeinsam mit dem gewaltig aufklingenden Chor (Einstudierung Bernhard Ott) als Star des Abends zu bezeichnen ist. 2004-11-15, Thüringer Landeszeitung (Hans-Jürgen Thiers) Das Bild zum schrägen Ton Das Opernhaus Gera entwickelt sich zum Geheimtipp für avanciertes Musiktheater ...Nun reüssierte Gera fulminant mit der selten gespielten Janáček-Oper Die Ausflüge des Herrn Brouček... In Gera wird das Ganze zu einem bunten, abgründigen Zauberspiel, nie kitschig und getragen vom guten Ensemble mit guten Einzelleistungen: Andreas Conrad (Brouček) und Gerlinde Illich (einmal Amazone, einmal Hausfrau, einmal Mondwesen). Gabriel Feltz, bald Leiter der Stuttgarter Philharmoniker, agiert dynamisch und präzis - kein Patzer stört das Tohuwabohu. 2004-11-29, Der Standard (Jörn Florian Fuchs) Phantastische Traumwelt vom Leben auf dem Mond Mit großem Applaus und begeistertem Bravo belohnten die Besucher der gut besuchten Premiere die überzeugenden stimmlichen und vor allem darstellerischen Leistungen der Sänger.[...] Der kräftige und stimmgewaltige Chor ließ vor allem die für Brouček bedrohlichen Situationen noch deutlicher werden. 2004-11-19, Neues Gera (Christine Schimmel) Mond und Hussiten Damen und Herren des Opernchores Altenburg-Gera sowie Studenten der Hochschulen Weimar und Leipzig warteten als Gäste der Vikárka am Prager Veitsdom, als Mondbewohner und Hussiten mit Leistungen auf, die den Oberen beider Städte und des Umlands verdeutlicht haben müssten, was sie mit der vor einiger Zeit erwogenen Auflösung des Chores zerstört hätten. [...] Da bezaubern die zarten Stimmungen einer Prager und einer geträumten Mondnacht, da wird aber auch bei aller Vielgestaltigkeit energisch musiziert und gesungen. 2004-11-16, Neues Deutschland (Werner Wolf) Mondsüchtig Weil [...] der Chor auch mit seiner vehementen Spielfreude überzeugt, [...] bleibt aus Gera nicht weniger als ein großartiger Janáček-Wurf zu vermelden, bei dem sich das Premierenpublikum köstlich amüsierte. 2004-11-15, Thüringer Allgemeine (Joachim Lange) | ||
La Traviata Hinter der FassadeIm Kreis der kleineren Rollen fiel besonders Nicole Oberüber als Flora durch ihr geschmeidiges Timbre auf. Gleiches gilt auch für den Chor, der mit Hingabe auf Verdis melodiös-opulenten Schwingen schwelgte.[..] Angenehm der Kontrast zwischen dem süffisanten Chor der Zigeunerfrauen und der Antwort durch die Reitpeitschen schwingenden Männer. 2004-11-02, Thüringer Allgemeine (Dr. Ursula Mielke) Neue Ära für den Chor in Altenburg-Gera Für den Chor begann eine neue Ära. Einstudiert von Tarmo Vaask und Bernhard Ott , präsentierte er sich mit klanglicher Kraft und sprachlicher Wendigkeit, wie es die frischen Tempi erforderten, die Christoph Slowinski, der neue Erste Kapellmeister, der Aufführung verordnete. 2004-09-20, Thüringer Landeszeitung (Hans-Jürgen Thiers) | ||
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last update: 2009-12-04