Bernhard Ott - Dirigent

AktuellBernhard Ott eröffnet mit der Premiere “Les Contes d’Hoffmann” die Spielzeit 2011/2012 am Theater Koblenz.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.bernhard-ott.com.
2009/2010Bernhard Ott ist seit der Spielzeit 2009/2010 als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am Stadttheater Koblenz engagiert. Neben der Arbeit mit dem Opernchor dirigierte er mit großem Erfolg Massenets Don Quichotte, Offenbachs Orpheus in der Unterwelt und die Ballettpremiere der Johannespassion von Johann Sebastian Bach.
AusbildungGeboren in Wien, erhielt er seinen ersten Klavierunterricht in frühen Jahren bei der Leschetizky-Schülerin Gabriele Töpfer-Nechansky.
Bereits während des Studiums an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien zeichnete sich seine Vielseitigkeit ab: neben dem Klavierstudium belegte er die Fächer Orgel, Gesang und Dirigieren. Er nahm außerdem aktiv an Meisterkursen für Gesang bei Jean-Pierre Blivet (Lehrer von Nathalie Dessay) teil, leitete den Studentenchor cantus firmus, assistierte beim Kammerchor der Musikhochschule Wien und sammelte Bühnenerfahrung als Chorsänger bei den bedeutenden österreichischen Musik- und Opernfestivals (Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Styriarte, etc.).
Bernhard Ott dirigierte schon zu dieser Zeit Chor- und Orchesterkonzerte, u.a. selten aufgeführte Oratorien von H. Purcell und J. Chr. Bach, sowie Klavierkonzerte von W.A. Mozart und J. Haydn.
Seine Diplomprüfung absolvierte er mit Auszeichnung.
KarriereNach dem Studienabschluß war Bernhard Ott Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben. Als Dirigent debütierte er in Wien u.a. mit den Produktionen "Die Fledermaus" im Wiener Ronacher, der Uraufführung der Oper "der automatische Teufel" im dietheater Künstlerhaus, sowie als Dirigent des Wiener Mozartorchesters und des Schönbrunner Schloßorchesters.
Er korrepetierte für das Festival Klangbogen Wien unter Vladimir Fedosejew die Oper Jolanthe, für das Wiener Konzerthaus Daphne und war Solorepetitor und Studienleiter von Die Hochzeit des Figaro bei den Sommerspielen Klosterneuburg.

Es folgte ein Engagement als Dirigent am Theater an der Wien.

Danach arbeitete Bernhard Ott am Theater und Philharmonie Thüringen als Chordirektor und Dirigent. Er betreute u.a. die Premieren von Janáčeks Die Ausflüge des Herrn Brouček, Lohengrin, Otello u.v.a.

Er gründete den Philharmonischen Chor Gera und leitete Konzerte mit Mendelssohns Elias und Haydns Die Schöpfung.

Als musikalischer Leiter brachte Bernhard Ott in Gera Glucks Orfeo in der Parma-Fassung 1769 heraus (für die Erstaufführung dieser Fassung an einer deutschen Bühne fungierte er auch das Herausgeber). Seine Vielseitigkeit stellte er mit den erfolgreichen Premieren von Nunsense und Fame unter Beweis, darüber hinaus dirigierte er zahlreiche Opern- und Operettenabende (u.a. Der Barbier von Sevilla, Zar und Zimmermann, Gräfin Mariza, My Fair Lady) sowie Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera.

Seit der Spielzeit 2009/10 ist der gebürtige Wiener am Theater Koblenz engagiert: sein erfolgreiches Debüt gab er mit Massenets “Don Quichotte” und „Orpheus in der Unterwelt“. Es folgte die musikalische Leitung von J.S. Bachs „Johannespassion“ als Ballettabend.
In der Saison 2010/11 war Bernhard Ott musikalischer Leiter von Bernsteins “West Side Story”, eine Produktion, die während der gesamten Spielzeit für ein ausverkauftes Haus sorgte. Darüber hinaus dirigierte er Vorstellungen von Massenets “Werther” sowie Mozarts “Don Giovanni”.

Bernhard Ott eröffnet mit der Premiere “Les Contes d’Hoffmann” die Spielzeit 2011/2012 am Theater Koblenz.
home

last update: 2011-09-20